Social Media für Blogger Anfänger

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade von biz-woman.com und socialhub.io zum Thema Social Media & Co.

Social Media im Jahre 2016 bedeutet, dass es schwieriger ist ohne Geld eine Reichweite aufzubauen. Social Media hat sich professionalisiert. Insbesondere auf den bekannten Kanälen wie Facebook, Twitter und Instagram ist es heutzutage nicht mehr so einfach wie vor 2-3 Jahren an Sichtbarkeit zu gewinnen.

Was mache ich als neuer Blogger, um eine Audience aufzubauen?

Zum jetzigen Zeitpunkt (28.07.2016) ist mein Blog relativ neu. Ich bin zwar auf allen Kanälen vertreten (Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest). Aber ganz ehrlich. Das ist gerade absolut nebensächlich.

Ich habe 24 Stunden zur Verfügung. Davon arbeite ich um die 8 Stunden.

Und jetzt ist die Frage, wie ich effektiv meine Zeit nutze.

Verwende ich also meine Zeit darauf, auf Social Media Content zu produzieren, der relevant ist für mein Publikum. Bzw. Kanäle zu filtern, die relevante Informationen bereitstellen um darauf zu verweisen? Vielleicht passende Zitate mit einem schönen Bild untermauern. Andere Blogger und Autoritäten promoten auf der Hoffnung von diesen Wahrgenommen zu werden und vernetzt zu werden?

Ich habe einen sehr umfangreichen Social Media Plan. Und der würde bedeuten, dass ich mindestens 2 Stunden am Tag mit Social Media verbringe.

Moment mal! 2 Stunden? Das ist ¼ meiner Arbeitszeit

Social Media ist am Anfang Zeitverschwendung!

Bringt mir das was, für Social Media ¼ meiner Arbeitszeit zu verwenden?

Klare Antwort. NEIN!

Warum? Ich verwende mehrere Stunden pro Woche um am Ende 10, 20 vielleicht 100 mehr likes zu haben? Ohne die Hilfe von etablierten Bloggern und Influencern und ohne die Hilfe von Geld ist es verdammt schwierig schnell eine Fanbase auf Facebook & Co aufzubauen, wenn du ein Blogger bist.

Du müsstest dein Business anders aufstellen, dass es Sinn macht, als Blogger auf Social Media sehr viel zu machen. Buzzfeed, Tasty, HuffPost etc. kopieren für deine Nische. Das würde vielleicht gehen. Aber als Blogger?

Was ist denn dann die Lösung für den Anfang?

Arbeite an deinem Produkt

Ernsthaft. Bevor du eine Gefolgschaft aufbaust und dafür mitunter Jahre brauchst um dann am Ende des Tages 3-4.000 E-Mail Subscriber zu haben, oder theoretisch 10.000 Facebook Fans…

Produziere lieber erstmal dein Produkt. Sei es ein Infoprodukt, Buch, Online Kurs, E-Commerce oder nicht digitale Dienstleistung.

Warum?

Weil du durch ein fertiges Produkt, was teuer genug ist, sehr gut Werbung schalten kannst auf Social Media Kanälen, Influencer ansprechen kannst und dadurch automatisch deine Fanbase aufbaust. Während du schon Geld verdienst!

Wenn du einfach nur so viel mit deinem Produkt verdienst, dass es die Werbekosten wieder reinholst hast du innerhalb von kürzester Zeit zehntausende Facebook-likes, tausende E-Mail Subscriber und ein echtes Business danach.

Davor bist du einfach nur einer dieser Tausendenen von „Bloggern“ die kein Geld verdienen.

Social Media für Feedback

Gibt es dann doch irgendeinen sinnvollen Weg, Social Media zu machen?

Ja!

Um ein gutes Produkt zu produzieren brauchst du Feedback. Klar hilft es, eine Fanbase dafür schon zu haben. Gar keine Frage. Aber oftmals reicht es eine Handvoll auserlesenen Fans zu interviewen und von denen, Freunden und Verwandten Feedback zu bekommen.

Daher macht es am Anfang durchaus Sinn eine kleine Fanbase zu haben. Und da können schon 10 echte Fans reichen. Und die bekommst du dadurch, dass du 10 min. am Tag mit Social Media verbringst.

Ein kleiner Tipp am Ende

Facebook und YouTube sind die größten Suchmaschinen im Netz nach Google. Wenn du einen Namen wählst, der Keywords beinhält, die gesucht werden, kannst du Facebook und YouTube Fans bekommen ohne irgendwas zu machen. Einfach nur weil irgendwo deine Seite in der Suche auftaucht.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und dir eine andere Perspektive auf das Thema Social Media zu geben.

In diesem Sinne

Euer

Torge